27.04.26 Etappe 11 Bratislava – Komarno

Es ist erstaunlich, dass ich in elf Tagen noch keinen einzigen Regentropfen erlebt habe. Dafür begegne ich einer anderen Schwierigkeit: Mein Navi zeigt mir keine Fahrradwege mehr an. Also schalte ich es aus, orientiere mich beim Verlassen der Stadt an der Sonne und komme damit gut voran.

Sobald ich den Donauradweg erreiche, erübrigt sich jede GPS-Hilfe. Manchmal liegt die Donau dermaßen ruhig da, dass ihre Fließrichtung kaum zu erkennen ist, doch auch dann weist mir die Sonne den Weg.

Trotzdem lande ich nach etwa einem Kilometer in dieser Sackgasse:

Bratislava velasse ich ohne Frühstück.

Viele der am Donauradweg gelegenen Gaststätten haben geschlossen. Bei der ersten, die  geöffnet aussah, kehrte ich ein, doch es gab nur Getränke – immerhin – und ein salziges Weissbrot, mit dem ich mich schliesslich begnügte.

Nach fünf Stunden Fahrt erreiche ich diese sehr einladende Gaststätte. Die Wirtin spricht nur Slowakisch, versteht aber „Hamburger“. Den Preis für vier Getränke und einen Hamburger zeigt sie mir auf dem Taschenrechner: 12,25 Euro. Ich bin ihr einziger Gast.

Weiter geht es über Dämme und einsame Strassen. Ich mache mir ein Spiel daraus, Distanzen zu schätzen oder für eine bestimmte Zeit freihändig zu fahren.

In Komárno angekommen, lerne ich die Gastgeber kennen. Jakub zeigt mir die Räumlichkeiten des Bow Garden, das früher einmal ein Weingut war.

Auch die Lobby mit den Bowlingbahnen ist speziell.

Ich erhalte das grösste Zimmer des Hotels:

Ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant Klapka rundet diesen gelungenen Tag ab.

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