Mein Tag begann zwar im Hotel Donauerhof, doch diesen Blogeintrag eröffne ich bewusst mit seinem Ende – mit Kulinarik, die im Hotel Wachau in Melk auf höchstem Niveau zelebriert wird.

Starter: Tartar vom Hochlandrind aus heimischer Tierhaltung…

…mit einem kleinen 😁 Knoblauchbrot

Kraftbrühe mit Grießknödel und 1/4 Sauvignon Blanc

Seeforelle mit Spargeln und Salat
Auch im Donauerhof war das Abendessen vorzüglich, und das Frühstück überzeugte durch seine Vielfalt und hohe Qualität. Gut gestärkt machte ich mich auf den Weg zur Gedenkstätte Mauthausen, wo ich mehr als drei Stunden verbrachte und erst gegen 14:00 Uhr wieder aufbrach. Übrigens nahm ich vom Hotel aus ein Taxi zur Stätte.

Der Eingang der Gedenkstätte Mauthausen

Diverse Staaten und Ethnien (Roma, Sinti) haben vor dem Einganstor ihre eigene Gedenkskulptur. Hier ist das der Polen.

Ungarn

Für Jugoslawien fühlt sich niemand zuständig, die Gedenkanlage ist in schlechtem Zustand und darum wird sie abgesperrt.

Die ehemalige jugoslawische Republik Slowenien hat nach den 2000-er Jahren ihre Darstellung platziert.

Diese Aussage scheint eine zeitlose Gültigkeit zu haben. Dieser Satz motivierte mich, ein Hörbuch von Tucholsky zu laden.

Das Barackenlager

Ein Galgenapparat, der von tschechischen Gefangenen vor der Vernichtung durch die Nazis sichergestellt wurde.
Die Bilder vom Krematorium, dem Sezierraum, der Gaskammer und dem Leichenkühlraum erspare ich euch – so sehr diese Abscheulichkeiten auch zur Wahrheit gehören.
Der Raum der Namen darf nicht unerwähnt bleiben.
Vidić war der Ledigname meiner Mutter.
Mein Grossvater Janković Dušan wurde 1941 aus Jugoslawien verschleppt und musste in Landshut bei München auf dem Hof der Familie Stadler Zwangsarbeit leisten. Als 18-Jähriger besuchte ich gemeinsam mit meinem Vater die Familie Stadler – ohne Vorwürfe, ohne Hintergedanken, mit den besten Absichten. Sie konnten sich noch gut an ihn erinnern, doch die Begegnung war enttäuschend: Es kam zu keinen weiteren Gesprächen, man wollte die Vergangenheit nicht mehr aufleben lassen. Zurück zu meiner Tour:





Das Stift Melk mit seinen amgeblich 1000 Fenstern

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