22.04.26 Etappe 6 Regensburg – Deggendorf- Passau

Mit 135.4 km ist es die bisher längste gefahrene Tagesstrecke

– garniert mit einigen Um- und Fehlleitungen. Einmal führte der Weg schnurstracks in die Donau (ein Bad war allerdings nicht eingeplant), ein anderes Mal endete die grosse Freiheit abrupt in einer Sackgasse. Navigationskunst auf höchstem Niveau.

Für einmal war heute nicht der Weg das Ziel, sondern schlicht und ergreifend das 130 km entfernte Passau. So hatte ich nach einem köstlichen Frühstück im Hotel Luis in Regensburg den elektrischen Drahtesel um 08.10 Uhr betriebsbereit bepackt und in Gang gesetzt. Auf der Fahrt durch pittoreske Dörfer und einladende Städtchen habe ich jeglichen Abstecher unterlassen, stets das Ziel vor Augen – den inneren Schweinehund fest im Griff. Sogar auf ein gemütliches Mittagessen habe ich verzichtet und mich stattdessen mit Magnesiumtabletten und einem Sack Studentenfutter von Rewe begnügt.

Im Hotel Nui einquartiert, suche ich nun in Passau etwas Passendes – nomen est omen.

Auf dem Weg zur Altstadt, die sehr viel weiter weg war, als angenommen, kreuzte ich ein Speiselokal, das- laut Aussagen der Stammgäste – das einzige (echte) Bayrische Lokal in Passau sei. Ich setzte mich an den Stammtisch und kam sofort ins Gespräch mit Steff, Sepp und den beiden Günthis:

Passau by night

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