18.04.26 Mühlheim – Sigmaringen – Ehingen

Am Morgen öffnen Alfredo und ich zeitgleich um 6:45 Uhr unsere Zimmertüren. Ein Frühstück gibt es nicht, doch man bietet mir freundlicherweise einen Kaffee an.

Ettappe 2

Anschliessend starte ich im oberen, menschenleeren Teil von Mühlheim und rolle in die kühle Frische der steilen Abfahrt hinunter zur Altstadt, wo der Radweg an der Donau beginnt.
Zum Glück habe ich meine Motorradhandschuhe eingepackt. Der Weg führt durch Wälder, über unzählige Brücken, vorbei an Äckern und Auen, meist direkt entlang der noch jungen Donau. Ich passiere eine Eselsfarm, ein Rehgehege und einige Mühlen. In einer davon kehre ich ein und nehme, was es um diese Uhrzeit schon oder noch gibt: ein belegtes Brot. Dazu kommen zwei Äpfel vom Markt in Sigmaringen mit seiner imposanten Hohenzollern-Schlossanlage – vorerst meine Ration für den Tag.

Brunch in einer Mühle, von denen es an der Donau sehr viele gibt.

Schloss Hohenzollern Sigmaringen, wo ich auf dem Markt zwei Äpfel erworben hatte, den dritten offerierte mir der nette Verkäufer spontan.

Trotz Elektrounterstützung habe ich bereits am ersten Tag meine Grenzen ausgetestet. Etwa 20 Kilometer vor Ehingen war ich kurz davor, die erste große Etappe abzubrechen – doch „when the going gets tough, the tough get going“. 😉
In Ehingen angekommen, quartierte ich mich gleich im ersten Hotel ein, das mir sympathisch erschien. Das Essen dort war vorzüglich.

abgekämpft aber zufrieden angekommen in Ehingen.

Und kleine Belohnung nach 124 km eingelöst😜

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